Einsamer Krieger im Sturm Moderator


 Anmeldungsdatum: 21.09.2005 Beiträge: 2619
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Verfasst am: 02.04.2006, 18:36 Titel: Wie es zu P.S.E. kam... |
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<center>Phoenix the Spirit of Earth</center>
Es geschah im Jahr 4365 nach Christus. Die Regierung des Planten Erde hatte vor kurzem erfahren, dass eine fremde Spezies von einer 406.945.552 Lichtjahre entfernten Galaxie unterwegs zur Erde war. Die Wissenschaftler berechneten eine Flugzeit von 406,945552 Jahren. Im Moment des Aufbruchs der fremden Spezies Richtung Erde hatten diese eine Nachricht abgesendet. Als sie unseren Planeten erreichte, war die feindliche Flotte schon mehrere Monate unterwegs.
In jener, Unheil bringenden Botschaft stand, dass diese Wesen vorhatten unseren Planten samt Sonnensystem und Galaxie zu zerstören. Das Projekt Phoenix war geboren. Jenes Projekt sollte die Menschheit vor der Ausrottung bewahren, und es ihr ermöglichen, die gute alte Mutter Erde zu verlassen, um sich auf eine Reise ohne Wiederkehr vorzubereiten. Das Projekt Phoenix beinhaltete auch die Rettung aller auf dem Planeten Erde vorkommenden Arten. Selbst von den kleinsten lebenden Organismen wurde genetisches Material entnommen um sie auf dem neuen Planeten anzusiedeln. Es gab jedoch ein Problem von entscheidender Bedeutung: Alle bis jetzt entdeckten Planeten waren entweder inkompatibel oder das Terraforming würde mehrere Jahrhunderte in Anspruch nehmen. Es blieb also nur eins, man musste sich einen neuen Planeten schaffen. Obwohl dies unmöglich schien, entwickelten die Ingenieure ein Schiff, welches durch gigantische Graviton-Generatoren die Anziehungskraft unserer Sonne erzeugen konnte. Dieses Schiff, es sollte Phoenix heißen, hatte einen Durchmesser von über 2.000km. Durch jene Graviton-Generatoren sollte es dem Schiff möglich sein, eine so große Anziehungskraft zu erzeugen, um alles im Umkreis von einigen Millionen Kilometern anzuziehen und dadurch an Masse und Größe zu gewinnen. Da hierzu jedoch eine gigantische Menge an Energie nötig wart, befanden sich im Maschinenraum, wo auch die Graviton-Generatoren standen eben so große Fusionsreaktoren für je einen Generator. Sie wurden von einer Anlage versorgt, die aus Wasser Deuterium und Tritium erzeugte, den Brennstoff für die Reaktoren. Die Entwicklung all dieser Geräte und die Entnahme der DNA aller Lebensformen nahmen 378 Jahre in Anspruch. Es bleiben also nur noch knapp 29 Jahre um unsere Galaxie zu verlassen.
10 Milliarden Menschen blieben zurück und versuchten vergeblich die fremden Wesen zu bekämpfen. Doch es war sinnlos. Gegen Wesen die aus reiner Energie bestehen konnte man nicht kämpfen, viel schlimmer noch, sie wurden durch die von den Menschen freigesetzte Energie nur noch stärker. Dann kam der letzte Tag. Die Energiewesen feuerten mit einer Photon-Antiphoton-Kanone auf das Innere unserer Milchstraße. Diese alles vernichtende Waffe zerstörte das Schwarze Loch unserer Galaxie. Vom Zentrum der Galaxie raste kurz darauf eine mächtige Schockwelle nach außen, die alles zerfetzte, was sich auf ihrer Band befand. Es dauerte nur wenige Sekunden und die gesamte Milchstraße war in ihre Einzelteile zerlegt worden. Sie hörte ab diesem Zeitpunkt auf zu existieren.
Der Tag an dem die Phoenix ihre Graviton-Generatoren startete und eine neue Erde formte wird der „Tag des Phoenix“ genannt. Mit diesem Tag beginnt auch eine neue Zeitrechnung. Der Ausdruck "nach Christus" wurde in "nach Phoenix" kurz "n. Phx" umgewandelt.
Wir widmen unsre Allianz dem Mut und dem Erfolge der Menschlichen Rasse. Sie steht unter dem Schutz des Phoenix und wird daher immer wieder auferstehen. Einer Macht muss sie sich dennoch fügen, der Macht des Universums. Wenn dieses aufhört zu existieren, muss auch die menschliche Rasse ihren Siegeszug abtreten und ein Teil der Geschichte werden. Möge dieser Tag in einer weit, weit entfernten Zukunft liegen!
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